TSV Fasching 2018 – Ein närrisches Programm der Spitzenklasse!

Sportlich, kreativ, Charme, Humor und beste Stimmung waren die Attribute des abwechslungsreichen Faschingsprogramm des TSV Laudenbach. Mit mehr als 100 aktiven Teilnehmern in der ausverkauften Laudenbacher Zehntscheune, wurde eine Spitzenshow mit Herz, Leidenschaft und Können geboten. Conférencier Matthias Metzger sorgte mit seinem unnachahmlichen Witz für allerbeste Faschingslaune und Stimmung.

TSV Vorsitzender Harald Götz wurde beim Einzugsmarsch von der TSV-Garde begleitet und das super Publikum trug von der ersten Minute an ihren Anteil an der ausgelassenen Stimmung mit bei. In seiner humorvollen Begrüßungsrede hieß Götz die Narren aus nah und fern herzlich willkommen. Unter ihnen Ehrengäste wie der Laudenbacher Ortsvorsteher und Obernarr Martin Rüttler mit Frau Carmen. Aber auch die Ortsvorsteher von Honsbronn Franz Josef Dertinger und Haagens OV-Chef Marco Feidel mit Begleitung machten Rast im Narrenbau. Mit einem kräftigen Helau wurden Bürgermeisterstellvertreter Norbert Beck sowie der TSV Ehrenvorsitzende Hans-Walter Selig mit ihren Ehefrauen begrüßt. Narrenchef Götz versprach ein Superprogramm, sportliche Einlagen, ungenierte Büttenreden, knackige Männer und erotische Frauen. Bei der Begrüßung wurde auch die Band Dolce Vita mit Irene und Ralf mit einem kräftigen Helau willkommen geheißen. Mit dem Motto „Heute lassen wir es krachen“ sorgte Conférencier Matthias Metzger für Superstimmung. Er war mit seinen flotten Witzen um Bier und mehr der Garant für strapazierte Lachmuskeln dieses außergewöhnlichen Faschingsabends.

Als traditioneller Einstieg in das unterhaltsame Programm startete die rot-weiße TSV-Garde unter der Leitung von Greta Wirth mit ihrem Können. In Vertretung von Bürgermeister Kornberger ist „Hofbauer Norbert Beck“ zwischenzeitlich ein fester Programmpunkt beim TSV. Er bedankte sich für die Einladung und hat durch seine Tätigkeit natürlich einen tiefen Einblick in den Weikersheimer Stadtrat und das Laudenbacher Ortsgeschehen. In seiner Hofnarr-Kluft hat er natürlich einen besonderen Top-Duft und alle machen sofort Platz für ihn. Die aktuellen Planungs-, Bau- und Sanierungsaktivitäten waren ein Thema. Aber auch die Ortschaften „rauszuputzen“ erwähnte er wie den geplanten Straßenneubelag zur Bergkirche. Sorgen bereitet ihm besonders die Situation um den Laudenbacher Fußball. Darüber hat er sich in seinen schlaflosen Nächten viele Gedanken gemacht. Keine neuen Spielerverträge oder die erfolglose Suche von Harald und Klaus auf ihrer Einkaufstour in Italien. Er hat Angst, dass der Sportplatz bald verwaist ist und Mais darauf wächst. Sind die Spieler selbst nicht in der Lage für eigenen Nachwuchs zu sorgen? Was ist los in der Hose? Er stellte sich die Frage, was machen die Zuschauer vom Expertenhügel dann? Gab Vorschläge für den Umbau des Vereinsheimes in ein Cafe oder doch besser, die Spieler die auswärts Fußball spielen zurück zu holen? Es war eine Büttenrede mit einer Extraportion Humor und viel Witz. Der Applaus und Helau des Narrenvolkes waren der Dank.

Hübsch verkleidet als kleine gelbe „Minions“, zeigte die Rope Skipping Gruppe, einstudiert von Brigitta Selig, ihr sportliches Können. Kreativ, abwechslungsreich, höchst anspruchsvoll und richtig schnell zeigte die Truppe welche Übungen man einzeln oder im Team mit dem schnellen Springseil vollbringen kann. Ein starker Auftritt. Verkleidet im Look der 70er Flower-Powerjahre präsentierten sich die jüngsten der TSV-Jugend unter der Leitung von Vroni Leifeling. Mit dem ABBA-Hit „Mama Mia“, war das Publikum sofort klatschend mit dabei. Die große TSV-Jugend als Rocker und Punker rockte und fetzte die Halle mit „Highway to hell“ und „We will rock you“. Super, was Leoni Wirth mit den Aktiven da einstudiert hatte.

Vorhang auf für Raimund Zenkert und Großnichte Klara mit dem Song „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“. Schick verkleidet im sportlichen Wagen animierten sie das Publikum zum Mitsingen und Klatschen. Als schlagfertiger „Entspannter Franke“ und „Oldtimer = Rentner“ stieg Raimund Zenkert anschließend in die Bütt. Seit fast 50 Jahren berichtet er von der kleinen und großen Politik, Sport und dem Ortgeschehen von Laudenbach. Interessant was man da so alles erfährt. Auch als Rentner, mit nun 70 Jahren, ist er ein Kerl mit frecher Gosche und wie der Bayerntrainer Jupp Heynckes zeigte er, dass man auch in seiner Altersklasse noch „in“ ist. Gerne würde er die Alterskollegen Prinz Charles, Gregor Gysi und Winfried Kretschmann zu einem Kabarettabend nach Laudenbach einladen. Auf die Senioren ist doch einfach verlass, die haben Humor und verstehen Spaß. Von der Smartphone- und Google-Generation, den Jamaika- und Groko-Verhandlungen, den Umfragewerten der SPD, die wie sein FC Kölle gleiche Umfragewerte haben wie der Tabellenplatz. Der TSV-Fußball bringt ihn um den Schlaf, um Stammplätze gibt es wegen Spielermangel kein Gerangel, die Laudenbacher vom AMC-Elferrat können doch in Laudenbach kicken, da sonst die Flutlichter ausgehen und dass Bernd Händel, Veitshöchheimer Sitzungspräsident, im Oktober 2018 beim Kabarettabend auftritt. Am Ende meinte er, dass nun Schluss ist und er mit Clara wegen Alkohol zu Fuß geht. Es war ein starke, pointierte und fulminante Büttenrede die der 70er Zenkert hielt. Der Applaus und die Stimmungsrakete des Publikums waren der Dank für diesen begeisterten Auftritt.

Mit dem Motto „Tanzende Pink Ladies“ führte die Aerobicgruppe unter der Regie von Silvia Gründel mit und ohne Steppbrett ihren Showtanz vor. Der Auftritt zeigte, was man hinsichtlich rhythmischer Bewegung, Tempo und Koordination zu motivierender Musik in den wöchentlichen Übungsstunden beim TSV so alles trainieren kann um fit zu sein. Dann verzauberten die TSV-Damen mit ihrem Hexentanz und Zaubertrank das Publikum. Im stimmungsvollem Licht und tollen Kostümen präsentierten sie ihren mystischen Hexentanz auf den Song „Poison“. Ein Augenschmaus war der erneute Auftritt der Gardetanzgruppe „Schnockettis“ aus Königshofen. Mit dem Motto „Touristen in Amerika“, bereisten sie tänzerisch mit den passenden Songs die großen Städte in Amerika. Die verdiente Zugabe war der Lohn für ihre perfekte Leistung auf allerhöchstem Niveau.

In der Bütt stellte sich in diesem Jahr der Mann vom Berg Klaus Mangold als „Arzt“ vor. Studiert in Rom und Paris hat er sich auf das „Geisbocksyndrom“ spezialisiert, ohne dass Raimund nie 70 geworden wäre, wobei es den VFB Fans auch nicht besser geht. Er behandelt aber auch Bayern Fans und bemüht sich um deren Leber wegen der vielen Feierei. Geschichten um die Erdanziehungskraft der Krone, dem Weinfesttreiben, dem Führungsrumgeeiere der Musikkapelle ähnlich wie bei der SPD, dem Auftritt des MGV in Wilandzheim und deren Folgen, dem topmodernen Laudenbacher Bahnhof, den die Stuttgarter auch gerne hätten, der Ortskultur mit der Laudenbacher Kellertour, wie OV Martin versucht Haagen zur Laudenbacher Kolonie zu machen und die Obergrenze für Laudenbacher in Honsbronn erreicht ist. Ja, Klaus Mangold hat wieder alles geboten, was man von einem Büttenas erwartet und kein Fettnäpfen ausgespart.

Die beiden TSV-Fußballtrainer Rafael Götz und Thomas Link leisteten mit ihrem Sprechgesang erneut einen Beitrag beim Fasching. Ihre Themen handelten rund um den Fußball und Alkohol. Denn wenn Bier nicht mehr schmeckt, waren sie zu lange im Sportheim. Singen ist zwar nicht ihre Stärke, mit Unterstützung von Nikolai Metzger am Klavier wussten sie dann zu überzeugen. Was wäre Fasching nicht auch ohne einen Hauch von Erotik? Mit ihrem orientalischen Bauchtanz sorgten die TSV-Mädels unter der Regie von Verena Silberzahn für größte Aufmerksamkeit bei der Männerwelt. Sportlich fit präsentierte sich auch die TSV-Männergruppe mit dem künstlerischen Leiter und Kapitän Paul Mayser. Mit dem Thema „Matrosen“ zeigten sie mit tollen Hebefiguren ihre tänzerischen und sportlichen Fähigkeiten. Als Solotrompeter unterstützte Josef Krickel die Truppe. Superauftritt der Männer.

Nach mehr als viereinhalb Stunden endete das Programm mit dem großen Finale auf der Bühne. Conférencier Matthias Metzger bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die Vielfalt der hervorragenden, kurzweiligen Beiträge und dem absoluten Spitzenpublikum. Seinen besonderen Dank richtete Harald Götz an die Organisatoren des Abends um Josef und Christina Vorholzer, Matthias Metzger sowie den fleißigen Helfern in Küche, Bar und Saal. Mit einer großen Polonaise durch die Narrenhalle verabschiedeten sich die Aktiven. Für die gelungene musikalische Umrahmung sorgte die Band Dolce Vita mit Tanz- und Schunkelrunden. Jeder hat die Chance bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein zu schwingen.

 

Fotoaufnahmen: Paul Mayser

Die TSV-Damen verzauberten mit ihrem Hexentanz und Zaubertrank das Publikum.
Die Aerobicgruppe als „Tanzende Pink Ladies“ unter der Regie von Silvia Gründel.
Raimund Zenkert als Büttenas „Entspannder Franke“ und Clara Zenkert – nach dem gemeinsamer Auftritt.
Die große TSV-Jugend als Rocker und Punker rockte und fetzte die Halle.
Die jüngere TSV-Jugend im Look der 70er Flower-Powerjahre.
Hübsch verkleidet als kleine, gelbe „Minions“ – die TSV Rope Skipping Gruppe.
„Hofbauer Norbert Beck“ ein fester Programmpunkt beim TSV-Fasching.
Die rot-weiße TSV-Garde unter der Leitung von Greta Wirth.
TSV Vorsitzender Harald Götz und Conférencier Matthias Metzger mit der TSV-Garde bei der Begrüßung.
Gardetanzgruppe „Schnockettis“ aus Königshofen mit dem Motto „Touristen in Amerika“.
Büttenass vom Berg Klaus Mangold als „Arzt“.
TSV-Fußballtrainer TSV Rafael Götz und Thomas Link als singendes Duo.
Für orientalischen Bauchtanz sorgten die TSV-Mädels unter der Regie von Verena Silberzahn.
Die TSV-Männergruppe als Matrosen mit Solotrompeter Josef Krickel und ihrem Kapitän Paul Mayser.
Großes Finale aller Aktiven auf der Bühne – Der Dank an die Aktiven und das tolle Publikum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Paul Mayser